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Standort

Unsere Kanzlei befindet sich direkt an der Ostseite des Großen Gartens, dessen Anlage 1676 durch den späteren Kurfürsten Johann Georg III. veranlasst wurde. Auf Strehlener und Grunaer Flur entstand in den folgenden Jahren ein barockes Gartenkunstwerk mit Rennbahnen, Alleen sowie Lust- und Kavaliershäusern. Das Palais, welches 1683 von Johann Georg Starcke im Schnittpunkt der beiden Hauptachsen der Gartenanlage errichtet wurde, ist ein einzigartiges Kunstwerk frühbarocker Baukunst. Es diente als Festgebäude im Grünen.

Sie können diese einzigartigen Sehenswürdigkeiten fußläufig von unseren Kanzleiräumen erreichen. Gegenwärtig kann das nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges mühevoll wiederaufgebaute Palais im Rahmen von Führungen durch das Skulpturenlapidarium und bei Veranstaltungen, Sonderausstellungen und Konzerten besichtigt werden.

Der Dresdner Stadtteil Gruna, dessen Name aus dem Slawischen stammt und so viel wie „Ort in der grünen Aue“ bedeutet, wurde erstmals 1370 im Register des Heiligen Kreuzes zu Dresden als „Gruhnow“ erwähnt und ging auf eine Gründung sorbischer Siedler zurück. Im Zuge diverser Grabungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die zahlreiche Alltags- und Kultgegenstände sowie Gräber zu Tage förderten, konnten erste Siedlungsspuren aus der frühen Bronzezeit nachgewiesen werden.

Grunas Bevölkerung lebte fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Später kamen noch Gartenbau und die Ziegelei-Industrie hinzu. Ab dem 18. Jahrhundert wurde das idyllisch gelegene Dorf als sommerliches Ausflugsziel für die nahe sächsische Residenzstadt immer beliebter. Ihrem Stand entsprechend wanderten, ritten oder fuhren zahlreiche Dresdner Bürger die über zwei Kilometer lange „Äppelallee“ (Apfelbaumallee) nach Gruna. Heute verläuft die mit jungen Linden bepflanzte Stübelallee entlang dieser ehemaligen Landstraße. Im Laufe der Industrialisierung wurde das Dorf nicht nur von Sommergästen entdeckt, sondern es siedelten sich auch zahlreiche neue Einwohner an. Ähnlich wie im nahen Strehlen entstanden Villen, aber auch zahlreiche Mietshäuser für die Arbeiter der Ziegeleien und nahen Industriebetriebe.

Nach und nach verlor das von der wachsenden Großstadt Dresden bedrängte Gruna sein ländliches Flair. 1901 erfolgte die Eingemeindung. Bis zum Ersten Weltkrieg entstanden zahlreiche neue Häuser, Straßen und Plätze, so u. a. eine kleine Siedlung im Stile einer Gartenstadt. Durch die Luftangriffe vom Februar 1945 kam es auch in Gruna zu schweren Zerstörungen. Der alte Dorfanger wurde vollständig ausgelöscht und in den 70er Jahren mit zahlreichen Hochhäusern überbaut.


Quellen: